
Keratosis Pilaris: Wie werde ich Reibeisenhaut los?
Was genau ist Reibeisenhaut?
Die genauen Ursachen sind nicht bekannt. Es wird eine genetische Komponente vermutet, da die Reibeisenhaut oft in Familien auftritt. Sie ist im Endeffekt eine Verhornungsstörung, bei der durch eine Überproduktion von Keratin die Öffnungen der Haarfollikel verstopft werden und rote Pickelchen entstehen.
Was kann ich gegen Reibeisenhaut machen?
Die Reibeisenhaut kann man nicht vollständig heilen, aber hier sind unsere Tipps und Kniffe, um eure Haut wieder glatt zu zaubern:
Die richtige Pflegeroutine zu Hause
Ihr könnt zu Hause milde Peelings verwenden und Bodylotions mit Urea, um gegen die Verhornungsstörung anzugehen. Bodylotions mit einem 5%- oder 10%-Urea-Gehalt sind hier ideal. Achtet auch darauf, dass ihr keine seifenhaltigen Duschgele benutzt, denn diese trocknen eure Haut weiter aus.
Achtet auf die Temperatur beim Duschen
Duscht eher mit lauwarmem Wasser als mit heißem Wasser, denn zu heißes Wasser entzieht unserer Haut mehr Feuchtigkeit.
Auf unsere Umgebung kommt es an
Reibeisenhaut wird in der Regel schlimmer im Winter, da die trockene Heizungsluft unserer Haut weiter Feuchtigkeit entzieht. Achtet vor allem im Winter darauf, dass ihr zu Hause eine kleine Wasserschale, Pflanzen oder einen Luftbefeuchter habt.
Sprecht mit dem Dermatologen eures Vertrauens
Gegen hartnäckige Reibeisenhaut helfen medizinische Peelings, die Fruchtsäure, Salicylsäure oder Milchsäure enthalten. Diese Peelings sollten in einer dermatologischen Praxis durchgeführt werden.
Fazit
Um effektiv und langanhaltend gegen Reibeisenhaut vorzugehen, ist oft eine Kombination aus Peelings bei eurem Dermatologen und einer gesunden Routine notwendig, damit eure Haut glatt und zart bleibt.
